Die längsten Tage des Jahres erinnern mich daran, wie wenig es manchmal braucht, um unser Herz zu füllen. Oft sind es die einfachen Dinge, die einen Augenblick besonders machen. Das Zusammensein. Das bewusste Wahrnehmen. Die kleinen Momente, die wir miteinander teilen.
Durch kleine Gassen schlendern. Ohne Ziel. Einfach treiben lassen. Eine kleine Auszeit im Familienurlaub bedeutet für mich nicht, mich von meiner Familie zurückzuziehen, sondern mir zwischendurch bewusst ein paar Minuten Zeit für mich selbst zu erlauben.
Im Sommer ist das mein täglicher Krafttank-Moment: Frische Luft. Natur. Sich erden. Ein paar bewusste Minuten nur für mich, bevor der Alltag beginnt.
Gestern waren wir mit den Kindern im Tiergarten auf dem Waldwipfelpfad unterwegs. Hoch oben zwischen den Bäumen, mit weitem Blick über den Wald, gab es nicht nur viel zu entdecken, sondern auch einige Stationen für Beweglichkeit, Balance und Mut. Mit zwei Kindern im Kita-Alter wurde das Fest bei uns zu Hause ganz intensiv erlebt – mit all seinen Facetten: dem Religiösen, den Ritualen, den Frühlingszeichen… und auch dem Trubel
Die Osterfeiertage sind vorbei. Mit zwei Kindern im Kita-Alter wurde das Fest bei uns zu Hause ganz intensiv erlebt – mit all seinen Facetten: dem Religiösen, den Ritualen, den Frühlingszeichen… und auch dem Trubel Mit zwei Kindern im Kita-Alter wurde das Fest bei uns zu Hause ganz intensiv erlebt – mit all seinen Facetten: dem Religiösen, den Ritualen, den Frühlingszeichen… und auch dem Trubel
Noch vor wenigen Wochen war der Boden gefroren. Schnee lag wie eine Decke über allem, die Landschaft wirkte still, fast leblos. Und doch geschah unter der Oberfläche bereits etwas. Unsichtbar. Geduldig. Kraftvoll.
Selbstwirksamkeit entsteht, wenn wir erleben, dass wir mit Herausforderungen umgehen und durch unser eigenes Handeln etwas bewirken können. Ein kleiner Moment im Schnee hat mich daran erinnert, wie unmittelbar Kinder solche Erfahrungen machen – und was wir Erwachsenen daraus über Selbstführung lernen können.
Selbstführung bedeutet auch, die eigenen Rollen und Verhaltensmuster bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Der Fasching hat mich daran erinnert, wie selbstverständlich Kinder unterschiedliche Rollen ausprobieren – und wie schwer es uns Erwachsenen manchmal fällt, eine vertraute Rolle wieder abzulegen.
Wertschätzung in der Führung bedeutet, nicht nur Fehler und Verbesserungspotenziale wahrzunehmen, sondern auch Entwicklung, Einsatz und Stärken bewusst anzuerkennen. Ein Nikolaus-Brief hat mich daran erinnert, wie viel es verändern kann, wenn Menschen sich wirklich gesehen fühlen.
Loslassen und Neubeginn gehören zum Leben – und trotzdem fällt es uns oft schwer, Vertrautes hinter uns zu lassen. Manchmal kann gerade das bewusste Loslassen alter Gewohnheiten, Rollen oder Glaubenssätze Raum für persönliche Entwicklung und neue Möglichkeiten schaffen.
